Einheitliches Touristenvisum für GCC-Rundreisen bis Ende 2026 verschoben
Die Golfstaaten haben die Einführung des gemeinsamen GCC-Grand-Tours-Touristenvisums auf 2026 verschoben. Erfahren Sie mehr über die Gründe für die Verzögerung, die Auswirkungen auf Reisende und die weiteren Schritte
Der Golf-Kooperationsrat (GCC) hat die Verschiebung der Einführung des GCC Grand Tours-Touristenvisums, das oft mit dem Schengen-Modell verglichen wird, bestätigt. Statt wie ursprünglich geplant 2025 wird das neue Visum voraussichtlich erst Ende 2026 in Kraft treten.
Das GCC Grand Tours-Projekt ermöglicht Reisen in sechs Länder der Region – die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait und Bahrain – mit einem einzigen Visum. Die Initiative gilt als Schlüssel zur Entwicklung von Tourismus, Geschäftsreisen und Mehrtagesrouten am Persischen Golf.
Planen Sie eine Reise in die Länder des Persischen Golfs? Dann sollten Sie die Visabestimmungen, Einreiseregeln, Krankenversicherung und die Besonderheiten jedes einzelnen Landes beachten. Dieser Reiseführer hilft Ihnen, die benötigten Dokumente zu verstehen, häufige Fehler zu vermeiden und Zeit bei der Reiseplanung zu sparen.
Laden Sie den Reiseführer über den Link herunter.
Warum verzögert sich die Einführung des GCC Grand Tours-Touristenvisums?
Laut Vertretern des Golf-Kooperationsrats (GCC) war der Hauptgrund für die Verzögerung die Integration der Einwanderungssysteme der sechs Staaten. Bei der Prüfung der Serverinfrastruktur wurden Kompatibilitätsprobleme mit folgenden Systemen festgestellt:
- Vorabinformationen für Passagiere (API) und Passagierdatensätze (PNR);
- Austausch biometrischer Daten;
- Synchronisierung von Sicherheits- und Fahndungslisten.
Daher beschlossen die Mitgliedstaaten, den gleichzeitigen Start zugunsten schrittweiser Pilotprojekte aufzugeben, um die technischen Lücken nach und nach zu schließen und die Risiken für die Grenzkontrolle zu reduzieren.
Was bedeutet das für Touristen und Unternehmen?
Bis zur Einführung des einheitlichen Visums müssen Reisende und Unternehmen weiterhin separate nationale Visa, elektronische Genehmigungen oder Einreisekontrollen nutzen – je nach den Bestimmungen des jeweiligen GCC-Landes.
Für Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Energie, Bauwesen, Finanzen und IT, bedeutet dies:
- die Notwendigkeit, für jedes Land separate Visadokumente zu führen;
- doppelte Anforderungen an die Krankenversicherung;
- zusätzliche administrative Kontrollen bei der Ein- und Ausreise von Mitarbeitern.
Es wurde erwartet, dass die Einführung der GCC-Grand-Tours die Kosten für Visaformalitäten um bis zu 30 % senken würde. Diese Einsparungen haben sich jedoch um mindestens ein Jahr verzögert.
Die Tourismusziele der Region bleiben unverändert
Trotz der Verzögerung betonen die Tourismusministerien der Golfstaaten, dass ein einheitliches Visum künftig den innerregionalen Reiseverkehr um etwa 20 % steigern kann. Sie planen, die zusätzliche Zeit für die Modernisierung der Grenzinfrastruktur, den Ausbau von „Smart-Gate“-Systemen und die Digitalisierung der Visaverfahren zu nutzen.
Die einzelnen GCC-Staaten implementieren parallel eigene technologische Lösungen zur Vereinfachung der Einreise, die den Weg für die vollständige Einführung eines gemeinsamen Visasystems ebnen sollen.
Empfehlungen für die Übergangszeit
Solange sich die GCC-Grand-Tours noch in der Entwicklungsphase befinden, raten Experten:
- Planen Sie ausreichend Zeitfenster zwischen den Reisen in die verschiedenen Länder der Region ein.
- Prüfen Sie die Visa- und Versicherungsbestimmungen jedes Landes sorgfältig.
- Überprüfen Sie die aktuellen Bestimmungen zu medizinischen Richtlinien und zusätzlichen Einreisebedingungen, die noch nicht vereinheitlicht sind.
Das einheitliche Touristenvisum für die Golfstaaten zählt weiterhin zu den am meisten erwarteten Projekten der Region, doch seine vollständige Umsetzung dauert länger als ursprünglich geplant.
Reisen in die Golfstaaten erfordern oft mehrere Flüge und die Einhaltung unterschiedlicher Einreisebestimmungen. Dieser Reiseführer erklärt, welche Dokumente benötigt werden, wie sich die Visabestimmungen ändern und worauf Sie beim Grenzübertritt in der Region achten sollten. Werfen Sie vor Ihrer
Reise einen Blick in den aktuellen Reiseführer unter dem angegebenen Link!
Zur Erinnerung! Viele Länder haben 2026 neue Einreisebestimmungen für Touristen eingeführt: ETIAS in der EU, ETA in Großbritannien, ein aktualisiertes ESTA für die USA und digitale Einreisekarten. Wir haben Sie bereits über die Änderungen und die Reisevorbereitung informiert.
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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.
Häufig
gestellte Fragen
Was ist das GCC Grand Tours Visum?
Wann ist die Einführung des GCC-Visums geplant?
Warum verschieben die GCC-Staaten die Einführung des gemeinsamen Visums?
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