Nepal verschärft die Anforderungen für die Besteigung des Everest: Was ändert sich für Bergsteiger?
Nepal plant, den Zugang zum höchsten Gipfel der Welt erheblich einzuschränken. Das neue Tourismusgesetz sieht obligatorische Bergerfahrung, ärztliche Atteste und verstärkte Umweltkontrollen auf dem Everest vor. Erfahren Sie mehr über die neuen Regeln für Bergsteiger und was sich bei der Beantragung einer Aufstiegsgenehmigung ändern wird
Nepal verabschiedet ein neues Tourismusgesetz, das die Verfahren zur Erteilung von Genehmigungen für die Besteigung des höchsten Gipfels der Welt erheblich verändern wird. Obligatorische Erfahrung in der Besteigung von Siebentausendern, ärztliche Atteste und das Recht der Behörde, die Erteilung einer Genehmigung zu verweigern – all dies könnte in naher Zukunft Realität werden. Über die neuen Regeln, Umweltinitiativen und den Fonds zur Unterstützung von Bergsteigern berichten wir weiter unten in diesem Artikel.
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Neues Tourismusgesetz in Nepal: Was ist über den Gesetzentwurf bekannt?
Der Oberhaus des Nationalrats von Nepal hat einstimmig einen Gesetzentwurf zum Tourismus verabschiedet, der deutlich strengere Anforderungen für Bergsteiger vorsieht. Dies berichtet die Zeitung Independent. Der nächste Schritt ist die Prüfung des Dokuments durch das Repräsentantenhaus, die für März geplant ist.
Der Aufstieg zum Everest vom Basislager aus dauert etwa 70 Tage unter extremen Bedingungen: geringer Sauerstoffgehalt, Lawinengefahr, kritisch niedrige Temperaturen. Die Höhe des Gipfels beträgt mehr als 8800 Meter über dem Meeresspiegel. Gerade wegen der hohen Gefährlichkeit der Route haben die Behörden Nepals beschlossen, die Vergabe von Genehmigungen zu überdenken und das Verfahren besser zu kontrollieren.
Welche Anforderungen werden an Bergsteiger auf dem Everest gestellt?
Die zentrale Änderung betrifft die Erfahrung der Bewerber. Eine Aufstiegsgenehmigung erhalten nur Bergsteiger, die zuvor mindestens einen Berg in Nepal mit einer Höhe von über 7.000 Metern bestiegen haben. Auf diese Weise wollen die Behörden unzureichend vorbereitete Touristen aussortieren, deren Versuche, den Everest zu besteigen, oft tragisch enden oder groß angelegte Rettungsaktionen erfordern.
Zusätzlich muss jeder Bergsteiger ein ärztliches Attest über seinen Gesundheitszustand vorlegen. Ziel dieser Anforderung ist es, die Zahl der medizinischen Notfälle in großer Höhe zu verringern. Alle Anträge, Unterlagen und entsprechenden Gebühren müssen vor Beginn der Expedition beim Tourismusministerium eingereicht werden. Das Ministerium hat seinerseits das Recht, Touristen abzulehnen, die nach Ansicht der Behörde einer Gefahr ausgesetzt sein könnten.
Umweltinitiativen: Kampf gegen den Müll auf dem Everest
Ein separater Teil des Gesetzentwurfs ist dem Umweltschutz gewidmet. Es ist die Einrichtung eines speziellen Umweltschutzfonds vorgesehen, dessen Aufgabe es sein wird, die Menge an Müll zu reduzieren, die nach Expeditionen auf dem Berg zurückbleibt. Das Problem der Verschmutzung des Everest beschäftigt Ökologen und die nepalesischen Behörden schon seit langem, sodass die gesetzliche Verankerung entsprechender Mechanismen ein erwarteter Schritt war.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Kampf gegen den Müll auf dem Everest bereits seit über einem Jahrzehnt geführt wird.
Seit 2014 gilt in Nepal die Regel: Jeder Bergsteiger, der über das Basislager hinaus steigt, ist verpflichtet, mindestens 8 Kilogramm Festmüll zurückzubringen. Zuwiderhandelnde verlieren eine Kaution in Höhe von 4.000 Dollar. Der neue Gesetzentwurf soll diese Maßnahmen verschärfen und einen systematischen Ansatz für das Problem gewährleisten.
Wohlfahrtsfonds für Bergsteiger: Unterstützung für Hilfspersonal
Eine weitere wichtige Initiative im Rahmen des neuen Gesetzes ist die Einrichtung eines Wohlfahrtsfonds für Bergsteiger. Seine Mittel werden zur Finanzierung von Hilfspersonal verwendet, insbesondere von Sherpas und anderen Mitarbeitern, die für die Sicherheit und Logistik von Expeditionen in großen Höhen sorgen.
Das Hilfspersonal riskiert täglich sein Leben, indem es unter den härtesten Bedingungen der Welt arbeitet. Die Einrichtung eines separaten Fonds wird es ermöglichen, diesen Menschen angemessenen sozialen Schutz und finanzielle Unterstützung zu bieten. Der Gesetzentwurf deckt somit mehrere Bereiche ab: die Sicherheit von Bergsteigern, den Schutz der Umwelt und die Unterstützung des lokalen Personals.
Die Besteigung des Everest und andere Extremreisen sind immer mit Gesundheitsrisiken verbunden. Die neuen Anforderungen Nepals bestätigen einmal mehr: Die Vorbereitung auf jede Auslandsreise sollte nicht nur das Sammeln von Dokumenten, sondern auch eine zuverlässige Krankenversicherung umfassen. Das Portal Visit World bietet Ihnen die Möglichkeit, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, die die Kosten für Behandlungen und Notfallhilfe überall auf der Welt abdeckt.
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Häufig
gestellte Fragen
Braucht man Erfahrung, um den Everest zu besteigen?
Ist für die Besteigung des Everest ein ärztliches Attest erforderlich?
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