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Die Top 5 der wenig besuchten Ferienorte am Mittelmeer: Wo man sich ohne Warteschlangen und Lärm erholen kann

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Die Top 5 der wenig besuchten Ferienorte am Mittelmeer: Wo man sich ohne Warteschlangen und Lärm erholen kann

Im Mittelmeerraum findet man selbst in der Hochsaison noch Städte ohne Touristenmassen – mit sauberen Stränden, historischer Architektur und einer ruhigen Atmosphäre. Es gibt einige unterschätzte Reiseziele, die sich ideal für den Sommerurlaub eignen. Erfahren Sie, wohin Sie 2026 reisen sollten, um Warteschlangen, Lärm und überfüllte Ferienorte zu vermeiden

Elektronische Vignette für Reisen durch Europa
Elektronische Vignette für Reisen durch Europa
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Der Sommer im Mittelmeerraum wird traditionell mit überfüllten Stränden, Warteschlangen vor Restaurants und Preisen assoziiert, die in der Saison sprunghaft ansteigen. Barcelona, Nizza oder Santorini sind längst zu Symbolen des Massentourismus geworden, wo es schon morgens schwierig ist, Ruhe zu finden.


An der Küste Südeuropas gibt es jedoch noch immer Städte, die ihre Authentizität bewahrt haben und vom touristischen Trubel verschont geblieben sind. Hier kann man durch enge Gassen ohne Menschenmassen schlendern, in Ruhe am Meer zu Abend essen und das Meer genießen, ohne um einen Platz am Strand kämpfen zu müssen.

In diesem Artikel haben wir fünf stimmungsvolle Städte am Mittelmeer zusammengestellt, in denen man sich auch mitten im Sommer bequem erholen kann.


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Cartagena, Spanien


Cartagena ist einer der ältesten Häfen Spaniens, der bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Karthagern gegründet wurde. Heute verbindet diese Stadt einen Urlaub am Meer mit einem reichen historischen Erbe, bleibt dabei aber deutlich weniger touristisch als die beliebten Ferienorte am Mittelmeer.


Der Hauptgrund für einen Besuch hier ist das gut erhaltene römische Erbe. Das römische Theater aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. bot Platz für etwa 6.000 Zuschauer und gilt als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Spaniens. Außerdem kann man in der Stadt die Casa de la Fortuna besichtigen – ein Wohnhaus mit Mosaiken und Fresken, die aus der Antike erhalten geblieben sind.


Für einen Strandurlaub empfiehlt sich Cala Cortina – eine kleine, zwischen Felsen versteckte Bucht. Das Wasser ist hier ruhig und klar, und aufgrund des begrenzten Platzangebots und der Abgeschiedenheit von den Massentourismusorten gibt es deutlich weniger Touristen als an den beliebten Stränden der Region.


Cartagena ist auch als wichtiges maritimes Zentrum Spaniens bekannt: In der Stadt befindet sich noch immer einer der Hauptstützpunkte der spanischen Marine. Dies hat das Stadtbild geprägt – hier verbinden sich antike Ruinen mit modernistischer Architektur.


Mehr über die besten Städte Europas für einen kurzen, preiswerten Urlaub erfahren Sie unter dem Link.




Ajaccio, Frankreich


Ajaccio – die Hauptstadt der französischen Insel Korsika, liegt zwischen den Bergen und dem Mittelmeer. Die Stadt ist als Geburtsort von Napoleon Bonaparte bekannt, und diese Tatsache ist hier buchstäblich überall spürbar – von den Museen bis hin zu den Straßennamen.


Die wichtigste historische Stätte ist das Haus, in dem Napoleon geboren wurde. Heute ist es ein Museum mit erhaltenen Innenräumen aus dem 18. Jahrhundert, persönlichen Gegenständen der Familie Bonaparte und Dokumenten jener Epoche. Auch die Kathedrale von Ajaccio ist einen Besuch wert – genau hier wurde der zukünftige Kaiser getauft, und das Gebäude hat bis heute sein authentisches Aussehen bewahrt.


In der Nähe des Stadtzentrums befindet sich eine Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert, die auch heute noch teilweise vom Militär genutzt wird. Sie liegt direkt an der Küste, und die Promenade daneben ist einer der besten Orte für abendliche Spaziergänge mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer.


Ein weiterer wichtiger Vorteil von Ajaccio sind die Strände direkt innerhalb der Stadt. Der nächstgelegene – Saint-François – liegt buchstäblich nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Im Gegensatz zu den beliebteren Ferienorten Korsikas hat man hier nicht das Gefühl, dass es überlaufen ist: Selbst in der Hochsaison findet man einen ruhigen Platz am Wasser, ohne die Stadtgrenzen verlassen zu müssen.


In unserem vorherigen Artikel haben wir eine Auswahl von 3 paradiesischen Inseln in Europa für die perfekte Hochzeitsreise vorgestellt.




Rethymno, Kreta, Griechenland


Rethymno ist die drittgrößte Stadt auf der Insel Kreta, die oft von den üblichen Touristenrouten ausgelassen wird. Die meisten Reisenden entscheiden sich für Chania oder Heraklion, daher gibt es hier selbst in der Hochsaison deutlich weniger Touristen. Dabei gilt Rethymno als eine der am besten erhaltenen historischen Städte der Insel, in der sich venezianisches und osmanisches Erbe vereinen.


Die Altstadt von Rethymno ist ein dichtes Netz aus engen Gassen mit Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Balkonen mit schmiedeeisernen Gittern und Bögen. Hier sind venezianische Palazzi, Brunnen und Loggien erhalten geblieben, ebenso wie osmanische Moscheen und Minarette, die an die Zeit der türkischen Herrschaft erinnern. Dank seiner Kompaktheit lässt sich das Zentrum leicht zu Fuß erkunden, und dabei ist es nicht von Touristengruppen überlaufen.


Über der Stadt thront die Festung Fortezza – eine der größten venezianischen Festungen in Griechenland. Von ihren Mauern aus eröffnet sich ein Panoramablick auf die Ziegeldächer, die Küste und das Ägäische Meer. Sie ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch einer der besten Aussichtspunkte auf die Stadt, besonders in den Abendstunden.


Eine ganz besondere Atmosphäre herrscht im venezianischen Hafen. Hier liegen Fischerboote, es gibt kleine Tavernen, in denen frische Meeresfrüchte serviert werden, und es herrscht nicht der für beliebte Ferienorte typische Trubel. Dieser Teil der Stadt ist eher auf das lokale Leben ausgerichtet als auf den Massentourismus.


Für einen Strandurlaub lohnt es sich, die Stadt zu verlassen. Eine der interessantesten Optionen ist der Strand von Preveli: Hier fließt ein Fluss durch eine Schlucht mit Palmenwald und mündet direkt ins Meer. Diese seltene natürliche Kombination macht den Ort zu einem der ungewöhnlichsten Badeplätze auf Kreta.


Wir haben bereits über die besten Strandorte Europas berichtet, die man schon im späten Frühling besuchen sollte.




Taranto, Italien


Taranto ist eine Hafenstadt im Süden Italiens, gelegen in der Region Apulien. Im Gegensatz zu den vielbeschriebenen Reisezielen wie Bari oder Polignano a Mare blieb sie lange Zeit abseits der touristischen Routen. Genau deshalb hat sich hier das authentischere Bild Süditaliens erhalten – ohne Glanz und Massentourismus.


Die Stadt hat antikgriechische Wurzeln: Sie wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Spartanern gegründet und war die einzige Kolonie Spartas außerhalb Griechenlands. Heute erinnern zahlreiche archäologische Funde daran. Im Nationalen Archäologischen Museum von Taranto befindet sich eine der größten Sammlungen antiker griechischer Artefakte in Italien: von Schmuckstücken bis hin zu Skulpturen und Keramik.


Die Altstadt von Taranto liegt auf einer Insel zwischen zwei Buchten und wirkt so wenig touristisch wie möglich: enge Gassen, alte Häuser mit abblätternden Fassaden, Wäsche, die direkt zwischen den Balkonen trocknet, und kleine familiäre Trattorien. Das ist nicht das „polierte“ Italien der Postkarten, sondern das lebendige, stellenweise sogar raue, aber sehr authentische.


Zu den Wahrzeichen gehört die Aragonesische Burg, die direkt am Eingang zum Hafen steht und bei Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll wirkt. In der Nähe befindet sich die Ponte Girevole – eine Zugbrücke, die sich für den Durchgang von Schiffen öffnet. Dies ist eines der wichtigsten technischen „Highlights“ der Stadt, das man in Aktion erleben kann.


Taranto kann man nicht als klassischen Badeort bezeichnen, aber genau das ist sein Vorteil. Hier gibt es weniger touristische Infrastruktur, dafür aber mehr lokales Leben, Geschichte und das Gefühl des echten süditalienischen Lebens ohne Menschenmassen.


Im vorherigen Artikel haben wir über 5 unterschätzte Städte in Europa berichtet, die Sie wirklich überraschen können.




Piran, Slowenien


Piran ist der wichtigste Ferienort an der slowenischen Küste, die nur etwa 45 km Zugang zum Meer bietet. Trotz der geringen Küstenlänge hat sich hier einer der stimmungsvollsten Orte der Adria entwickelt – mit venezianischer Architektur, einer kompakten Altstadt und deutlich weniger Touristen als im benachbarten Kroatien.


Die Stadt stand jahrhundertelang unter dem Einfluss der Republik Venedig, was sich deutlich in ihrem Erscheinungsbild widerspiegelt. Der zentrale Tartini-Platz ist der Hauptanziehungspunkt, umgeben von farbenfrohen Häusern mit charakteristischen Fassaden. Von ihm gehen schmale Gassen ab, die zum Meer, zu Aussichtspunkten und kleinen Cafés führen. Aufgrund der Kompaktheit der Stadt werden hier praktisch keine Autos benutzt – Piran lässt sich bequem zu Fuß erkunden.


Über der Stadt thront die Pfarrkirche St. Georg mit einem Glockenturm, der an die Campanile in Venedig erinnert. Der Aufstieg dorthin dauert nicht lange, bietet aber einen der besten Ausblicke auf den Golf von Triest. Bei klarem Wetter kann man von hier aus sogar die italienische Küste sehen, was diesem Ort einen besonderen Reiz verleiht.


Piran hat keine großen Sandstrände – hier überwiegen steinige Zugänge zum Wasser und kleine Badeplattformen. Doch genau das hält den Massentourismus fern: Dafür ist das Wasser hier sehr sauber, und die Promenade bleibt selbst im Hochsommer ruhig. Die Stadt eignet sich eher für einen gemächlichen Urlaub, Spaziergänge und das Genießen der Atmosphäre als für einen klassischen „All-inclusive“-Strandurlaub.




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Zur Erinnerung! Reisen durch Europa müssen im Jahr 2026 trotz des allgemeinen Preisanstiegs nicht unbedingt teuer sein. Analysten haben eine Rangliste der günstigsten Reiseziele erstellt, bei denen man Erholung, Erlebnisse und moderate Kosten miteinander verbinden kann. Über günstige Reiseziele in Europa, die für einen Urlaub im Jahr 2026 in Betracht kommen, berichten wir unter dem folgenden Link.




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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Häufig

gestellte Fragen

Ist es im Sommer wirklich möglich, Orte im Mittelmeerraum ohne Touristen zu finden?

Ja, aber man muss sich für weniger naheliegende Reiseziele entscheiden. Der Massentourismus konzentriert sich auf große Ferienorte und beliebte Städte, während weniger bekannte Orte – wie Cartagena, Rethymno oder Piran – selbst in der Hochsaison deutlich ruhiger bleiben.

Wann ist die beste Reisezeit für solche Städte, um Menschenmassen zu vermeiden?

Ist ein Urlaub in solchen Städten im Vergleich zu beliebten Ferienorten günstiger?

Eignen sich diese Reiseziele für einen Strandurlaub?

Wie kommt man in die weniger beliebten Städte des Mittelmeers?

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