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Urlaub ohne Auto in Europa: 7 Reiseziele, die man ohne Auto besuchen sollte

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Urlaub ohne Auto in Europa: 7 Reiseziele, die man ohne Auto besuchen sollte

Europa bietet viele Reiseziele, an denen man sich ohne Auto erholen kann – von Inseln, auf denen Kraftfahrzeuge verboten sind, bis hin zu Städten mit gut ausgebauten Fußgängerzonen. Solche Orte ziehen Reisende mit ihrer Ruhe, der sauberen Luft und der Möglichkeit an, die Umgebung zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar mit dem Boot zu erkunden. Erfahren Sie mehr über sieben europäische Reiseziele, die Sie ohne Auto besuchen sollten

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Reisen ohne Auto werden unter europäischen Touristen immer beliebter. Ruhe, saubere Luft, Fußgängerzonen und die Möglichkeit, neue Orte in aller Ruhe zu erkunden – all das zieht Reisende an, die sich wirklich vom Trubel der Stadt erholen möchten. Das Portal Euronews hat eine Auswahl europäischer Reiseziele zusammengestellt, an denen Autos entweder vollständig verboten sind oder kaum genutzt werden. Darunter sind Inseln ohne eine einzige asphaltierte Straße, Bergdörfer mit Elektrofahrzeugen und Städte mit den größten Fußgängerzonen des Kontinents. Weitere Informationen finden Sie weiter unten im Artikel.


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Ljubljana: die Stadt mit der größten Fußgängerzone in der EU


Die Hauptstadt Sloweniens hebt sich unter den europäischen Städten durch die Größe ihrer autofreien Zone hervor. Die Fußgängerzone von Ljubljana umfasst 20 Hektar und ist damit die größte in der Europäischen Union. Der Umbau des Stadtzentrums begann bereits 2007 mit 12 Hektar und wurde schrittweise auf die heutige Größe erweitert.


Foto: Tripadvisor


Das Stadtzentrum von Ljubljana lässt sich bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten – dem Ljubljanaer Schloss und dem Rathaus – verkehrt eine elektrische Stadtbahn. Entlang der Fußgängerzonen befinden sich zahlreiche Cafés, Museen und Galerien, sodass ein Spaziergang durch die Stadt leicht einen ganzen Tag in Anspruch nehmen kann.


Zermatt in der Schweiz: ein Bergort ohne Benzinautos


Das Schweizer Bergdorf Zermatt zieht seit jeher Touristen an, die den Blick auf das berühmte Matterhorn genießen möchten. Um diese Aussicht und die Luftreinheit zu erhalten, sind hier Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verboten. Erlaubt sind nur Elektrotaxis und Elektrobusse, und auch das eigene Elektroauto kann man nicht mitbringen – es muss in der Nachbarstadt Täsch zurückgelassen werden, und man muss mit dem Zug nach Zermatt fahren.


Foto: Adobe Stock


Das Dorf selbst ist kompakt genug, um es zu Fuß zu erkunden. Man kann hier auch ein Fahrrad mieten oder eine Kutschfahrt unternehmen. Das Fehlen von Autoverkehr schafft eine Atmosphäre der Ruhe, die vor dem Hintergrund der Alpenlandschaft besonders spürbar ist.


Giethoorn in den Niederlanden: ein Dorf mit Kanälen statt Straßen


Das kleine niederländische Städtchen Giethoorn liegt etwa zwei Autostunden von Amsterdam entfernt und ist als „niederländisches Venedig” bekannt. Hier gibt es keine Autostraßen, und die rund 2000 Einwohner bewegen sich auf Kanälen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad fort.


Foto: Viator


In den letzten Jahren hat die Popularität von Giethoorn erheblich zugenommen, und im Sommer kommt es auf den Kanälen zu regelrechten „Bootsstaus”. Die meisten Touristen kommen für einen Tagesausflug, daher empfehlen erfahrene Reisende, über Nacht zu bleiben und nach 16:00 Uhr aufs Wasser zu gehen. Eine weniger bekannte Alternative ist die benachbarte Stadt Dvarsgracht, die sogar mit einem gemieteten Boot erreichbar ist. Dort gibt es deutlich weniger Besucher und die Atmosphäre ist authentischer.




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Die Insel Hydra in Griechenland: Verbot für alle motorisierten Verkehrsmittel


Die griechische Insel Hydra zeichnet sich durch eine der strengsten Verkehrsbeschränkungen in Europa aus. Hier sind Autos, Motorräder und sogar Fahrräder verboten. Die Straßen, die vom Haupthafen wegführen, steigen steil an und können nur zu Fuß oder mit Eseln und Pferden befahren werden.


Foto: iStock


Die Stadt liegt rund um einen malerischen Hafen, und andere Teile der Insel sind mit dem Wassertaxi erreichbar. Diese Beschränkungen bewahren die einzigartige Atmosphäre von Hydra und machen die Insel attraktiv für diejenigen, die echte Erholung vom Lärm der Zivilisation suchen.


La Graciosa auf den Kanarischen Inseln: eine Insel ohne asphaltierte Straßen


La Graciosa liegt nur 25 Minuten mit der Fähre vom beliebten Lanzarote entfernt. Auf der Insel gibt es keine asphaltierten Straßen, daher sind die einzigen motorisierten Verkehrsmittel hier die wenigen Taxis mit Allradantrieb, deren Anzahl streng begrenzt ist.


Foto: Lanzarote


Die Insel ist überwiegend flach, was sie für Wander- und Radwege ideal macht. Die Hauptattraktion von La Graciosa sind die abgelegenen Strände, die ohne jegliches Transportmittel leicht zu erreichen sind. Dies ist eine gute Option für diejenigen, die einen Urlaub auf den Kanarischen Inseln mit Ruhe und Abgeschiedenheit verbinden möchten.


Sark auf den Kanalinseln: die erste „Dark Sky Island” der Welt


Auf der Insel Sark sind nur Traktoren, Fahrräder und Pferdekutschen erlaubt. Autos sind hier komplett verboten, und die Insel wird von einem Netz aus Wanderwegen durchzogen. Im Sommer können sich Touristen in den zahlreichen Buchten und natürlichen Becken entlang der Küste erfrischen.


Foto: iStock


Neben der Abwesenheit von Autos zeichnet sich Sark durch eine weitere Besonderheit aus: Es gibt hier keine Straßenbeleuchtung. Im Jahr 2011 erhielt die Insel den Status der weltweit ersten „Dark Sky Island”. Für Astronomie-Liebhaber gibt es eine lokale Sternwarte, und alle anderen Besucher können einfach nach oben schauen, um den Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung zu sehen.


Civita di Bagnoregio in Italien: eine mittelalterliche Stadt auf einem Hügel


Die italienische Stadt Civita di Bagnoregio liegt auf einem Hügel über dem Tiber-Tal, etwa zwei Stunden von Rom entfernt. Der Zugang ist nur über eine Fußgängerbrücke möglich, für deren Überquerung eine Gebühr erhoben wird: 3 Euro an Wochentagen und 5 Euro an Wochenenden und Feiertagen. Die eingenommenen Gelder fließen in die Erhaltung der Stadt, die durch Erosion allmählich zerstört wird.


Foto: Shutterstock


Civita di Bagnoregio zieht Reisende mit seiner mittelalterlichen Architektur und seiner beeindruckenden Lage an. Die Stadt ist bei Tagesausflüglern sehr beliebt, daher ist es hier im Sommer sehr voll. Erfahrene Reisende empfehlen, sie früh morgens oder abends zu besuchen, wenn der Hauptstrom der Besucher nachlässt.


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Foto: Depositphotos




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Häufig

gestellte Fragen

Wohin kann man in Europa ohne Auto in den Urlaub fahren?

Zu den besten Reisezielen für einen Urlaub ohne Auto gehören Ljubljana (Slowenien) mit der größten Fußgängerzone in der EU, das niederländische Dorf Giethoorn mit Kanälen statt Straßen, die griechische Insel Hydra mit einem Verbot für alle Kraftfahrzeuge, das Schweizer Zermatt am Matterhorn, das italienische Civita di Bagnoregio, die Insel La Graciosa auf den Kanaren und Sark auf den Kanalinseln.

Wie kann man sich in Europa ohne Auto fortbewegen?

Welche Inseln in Europa haben Autos verboten?

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