Workcation-Visum für Südkorea 2026: bis zu 3 Jahre Aufenthaltsdauer und geringere Einkommensanforderungen
Inhaltsübersicht
Südkorea hat die Bedingungen des Programms für Remote-Mitarbeiter überarbeitet und es zu einer dauerhaften Einwanderungsoption gemacht. Die Änderungen betreffen die Aufenthaltsdauer, die finanziellen Anforderungen und die Liste der Regionen mit Vorzugsbedingungen. Erfahren Sie mehr über die neuen Regeln für das „Workcation“-Visum, die aktuellen Anforderungen an Antragsteller und das Verfahren zur Einreichung der Unterlagen
Die asiatische Region konkurriert immer intensiver um die Aufmerksamkeit von Remote-Fachkräften aus anderen Ländern. Die Regierungen führen spezielle Visaprogramme ein, die es Ausländern ermöglichen, offiziell im Land zu leben und zu arbeiten, ohne auf dem lokalen Arbeitsmarkt tätig werden zu müssen. Südkorea hat kürzlich die wichtigsten Bedingungen seines Programms für digitale Nomaden aktualisiert und es damit für einen langfristigen Umzug attraktiver gemacht.
Über die neue maximale Gültigkeitsdauer des „Workcation“-Visums, die gesenkte finanzielle Schwelle für bestimmte Antragstellergruppen, die aktuellen Anforderungen und die Einzelheiten des Antragsverfahrens berichten wir weiter unten in diesem Artikel.
Planen Sie, für Remote-Arbeit nach Südkorea zu ziehen, wissen aber nicht, wo Sie mit der Beantragung der Dokumente anfangen sollen?
Die Experten von Visit World haben einen detaillierten Leitfaden erstellt, der alle Schritte eines Auslandsaufenthalts zu Arbeitszwecken abdeckt – von der Beschaffung der Bescheinigungen bis zur Legalisierung des Aufenthaltsstatus vor Ort.
Was hat sich im „Workcation“-Programm ab dem 30. Juni 2026 geändert?
Das „Workcation“-Pilotprogramm lief seit Januar 2024 in Südkorea. Ab dem 30. Juni 2026 wurde es zu einem dauerhaften Einwanderungsprogramm umgewandelt.
Die maximale Aufenthaltsdauer wurde nach den neuen Regeln von zwei auf drei Jahre verlängert. Das Erstvisum wird für ein Jahr ausgestellt und kann anschließend verlängert werden – insgesamt ist ein Aufenthalt von bis zu drei Jahren im Land erlaubt.
Die finanziellen Voraussetzungen für bestimmte Antragstellergruppen wurden gesondert überarbeitet. Die gesenkte Einkommensschwelle gilt nun für junge Fachkräfte, die bestimmte Kriterien erfüllen, sowie für diejenigen, die planen, sich außerhalb von Seoul und anderen Ballungsräumen niederzulassen – insbesondere in Regionen mit rückläufiger Bevölkerungszahl.
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Wer kann ein „Workcation“-Visum beantragen: Liste der Anforderungen
Die aktualisierten Vorschriften behalten die grundlegenden Kriterien für Bewerber bei. Der Antragsteller muss seinen beruflichen und finanziellen Status durch Unterlagen nachweisen.
Anforderungen an den Antragsteller:
- Mindestalter von 18 Jahren;
- mindestens ein Jahr Berufserfahrung in seinem Fachgebiet;
- Erfüllung des nach südkoreanischem Recht festgelegten Mindestjahreseinkommens;
- Nachweis der Beschäftigung und der Einkommenshöhe;
- Führungszeugnis;
- private Krankenversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 100 Millionen südkoreanischen Won;
- Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde des Kindes – für die Beantragung zusammen mit Familienangehörigen.
Die Unterlagen sollten rechtzeitig vor der geplanten Reise eingereicht werden, da das konsularische Verfahren Zeit für die Bearbeitung benötigt.
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Beschränkungen hinsichtlich der Beschäftigung in Südkorea
Das „Workcation“-Visaprogramm richtet sich ausschließlich an Remote-Mitarbeiter und Freiberufler. Die Einkommensquelle des Visuminhabers muss außerhalb Südkoreas liegen.
Inhaber dieses Visums dürfen keine Anstellung bei südkoreanischen Unternehmen annehmen. Lokale gewerbliche Tätigkeiten und das Erzielen von Einkünften aus lokalen Quellen sind ebenfalls untersagt.
Dieser Ansatz steht im Einklang mit der allgemeinen Logik des Programms – qualifizierte Fachkräfte anzuziehen, die im Land Geld ausgeben, ohne dabei Konkurrenz auf dem nationalen Arbeitsmarkt zu schaffen.
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Familienzusammenführung mit dem Workcation-Visum
Die aktualisierten Bestimmungen ermöglichen es dem Hauptantragsteller, Familienangehörige mitzunehmen. Diese Option macht das Programm für langfristige Familienumzüge attraktiv.
Zusammen mit dem Visuminhaber dürfen folgende Personen in das Land einreisen:
- der rechtmäßige Ehemann oder die rechtmäßige Ehefrau;
- unverheiratete Kinder unter 19 Jahren.
Für die Beantragung der Familienangehörigen müssen entsprechende Dokumente vorgelegt werden – die Heiratsurkunde und/oder die Geburtsurkunden der Kinder.
Wo lässt es sich im Jahr 2026 am besten leben?– Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.
Wie beantragt man ein Workcation-Visum für Südkorea?
Die Beantragung erfolgt über eine diplomatische Vertretung Südkoreas. Der Antragsteller muss sich noch vor der Ausreise an die für seinen Wohnort zuständige Botschaft oder das Konsulat wenden.
Nach der Ankunft in Südkorea muss der Visuminhaber eine Aufenthaltskarte beantragen. Diese Karte bestätigt den legalen Status des Ausländers im Land.
Die Einwanderungsbehörden gestatten in Einzelfällen eine Statusänderung für Personen, die sich bereits mit einem Touristenvisum oder im Rahmen der Visumbefreiung im Land aufhalten. Die offizielle Empfehlung lautet jedoch, die Unterlagen vor der Reise über die konsularische Vertretung einzureichen.
Bitte beachten Sie! Die Beantragung eines Visums für Remote-Arbeit in Südkorea erfordert Sorgfalt bei den Unterlagen, den finanziellen Nachweisen und den Einreichungsfristen. Um keine Zeit damit zu verschwenden, sich selbst mit den Feinheiten auseinanderzusetzen, nutzen Sie den fertigen Leitfaden der Experten von Visit World – darin finden Sie Schritt-für-Schritt-Informationen zur Ausreise ins Ausland zu Arbeitszwecken: von der Vorbereitung der Unterlagen bis zur Legalisierung Ihres Aufenthalts im Zielland.
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Zur Erinnerung! In unserem letzten Beitrag haben wir über das Visum für digitale Nomaden in Südkorea berichtet.
Foto: Magnific
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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.
Häufig
gestellte Fragen
Was ist das „Workcation“-Visum für Südkorea?
Für welchen Zeitraum wird das „Digital Nomad“-Visum für Südkorea ausgestellt?
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