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Rom, Mailand und München werden durch Hochgeschwindigkeitszüge verbunden: Strecke und Starttermin

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Rom, Mailand und München werden durch Hochgeschwindigkeitszüge verbunden: Strecke und Starttermin

Europäische Bahnunternehmen bereiten neue Direktverbindungen zwischen Italien und Deutschland über Österreich vor. Die Fahrgäste können dann ohne Umsteigen zwischen den Großstädten reisen, und später soll das Streckennetz bis nach Berlin und Neapel erweitert werden. Erfahren Sie mehr über die Starttermine, Haltestellen und Fahrzeiten

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Direktverbindungen mit dem Frecciarossa 1000 zwischen Rom, Mailand und München sollen bis zum Sommer 2027 in Betrieb genommen werden. Die neuen Tagesverbindungen werden durch Österreich führen und die Anzahl der Umstiege bei Reisen zwischen den drei Ländern reduzieren. Die Fahrt von Rom nach München wird etwa 8 Stunden und 30 Minuten dauern, und von Mailand aus wird man die bayerische Landeshauptstadt in etwa 6 Stunden und 30 Minuten erreichen können.


Im vorherigen Artikel haben wir darüber berichtet, wie man eine sichere Unterkunft auswählt, Fehler vermeidet und ein Hotel ohne unnötige Kosten bucht.


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Wann werden die Direktverbindungen zwischen Italien und Deutschland in Betrieb genommen?


Die Aufnahme des kommerziellen Betriebs der Frecciarossa-1000-Züge zwischen Rom, Mailand und München ist für den Sommer 2027 geplant. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Züge im Dezember 2026 ihren Betrieb aufnehmen sollten. Die Inbetriebnahme wurde jedoch aufgrund langwieriger Test- und Zertifizierungsverfahren für die Fahrzeuge in Deutschland und Österreich verschoben.


Das Projekt wird gemeinsam von der italienischen Trenitalia, der deutschen Deutschen Bahn und der österreichischen ÖBB umgesetzt. Im Rahmen der Vorbereitungen durchläuft der Frecciarossa 1000 technische Tests auf deutschen und österreichischen Gleisen. Experten prüfen die Funktion der Bremsen, der Stromabnehmer und der Steuerungssysteme sowie die Kompatibilität mit der lokalen Eisenbahninfrastruktur.


Insgesamt ist das Testprogramm auf etwa 300 Tage ausgelegt. Für den internationalen Verkehr müssen neun Züge mit Ausrüstung ausgestattet werden, die den Signal- und Sicherheitssystemen aller drei Länder entspricht. Parallel dazu werden Trenitalia und die Deutsche Bahn Lokführer schulen und technische Informationen austauschen.


Der Personenverkehr wird nach erfolgreichem Abschluss der Zertifizierung aufgenommen. In einer ersten Phase ist der Start von vier Direktverbindungen auf den Strecken Mailand–München und Rom–München geplant. Den endgültigen Fahrplan, die Preise und das genaue Datum der ersten Fahrt haben die Betreiber bislang noch nicht bekannt gegeben.


In einem früheren Artikel haben wir über 10 Strecken durch Europa berichtet, auf denen die Bahn den Flugverkehr übertrifft.


Die Zugstrecke Rom – München


Der direkte Tageszug wird die Strecke zwischen Rom und München in etwa 8 Stunden und 30 Minuten zurücklegen. Das ist etwa 45 Minuten schneller als die derzeitigen Tagesverbindungen, die in der Regel mindestens einen Umstieg erfordern.


Die geplante Strecke führt durch drei Länder:

- Rom

- Florenz

- Bologna

- Verona

- Rovereto

- Trient

- Bozen

- Innsbruck

- München


Ab Verona fährt der Zug in Richtung Norden durch das Adige-Tal, über Trient und durch Südtirol. Anschließend überquert er die Alpen über den Brennerkorridor, hält im österreichischen Innsbruck und setzt seine Fahrt nach München fort.


Der Hauptvorteil der neuen Verbindung liegt nicht nur in der Zeitersparnis.

Die Fahrgäste müssen ihr Gepäck nicht zwischen Zügen umladen und laufen auch nicht Gefahr, aufgrund einer Verspätung auf der ersten Etappe den Anschluss zu verpassen. Eine einzige Strecke vereinfacht zudem die Reiseplanung und den Ticketkauf.


Durch die Zwischenstopps in Florenz, Bologna, Verona und Innsbruck eignet sich die Verbindung nicht nur für Fahrten zwischen den Endbahnhöfen. Sie kann auch für Reisen zwischen den großen Tourismuszentren Italiens, Österreichs und Süddeutschlands genutzt werden. Die genauen Abfahrtszeiten und die Dauer der Haltezeiten werden jedoch erst nach Veröffentlichung des endgültigen Fahrplans bekannt gegeben.


Erfahren Sie mehr über die 4 schönsten Bahnstrecken im Jahr 2026 unter diesem Link.


Wie wird der Zug Mailand–München verkehren?


Die zweite Direktverbindung wird Mailand über Norditalien und Österreich mit München verbinden. Die voraussichtliche Fahrzeit beträgt 6 Stunden und 30 Minuten. Im Vergleich zu den aktuellen Verbindungen mit Umstiegen kann sich die Fahrzeit um etwa 75 Minuten verkürzen.


Der Zug wird in folgenden Städten halten:

- Mailand

- Brescia

- Verona

- Rovereto

- Trient

- Bozen

- Innsbruck

- München


Die Strecke wird teilweise mit der Linie Rom–München übereinstimmen. Ab Verona fahren beide Züge durch das Trentino-Alto Adige, über den Brennerpass und durch Innsbruck.


Die neue Verbindung wird nicht nur für Fahrten zwischen Mailand und München praktisch sein. Die Fahrgäste können ohne Umsteigen von Brescia, Verona, Trient und Bozen in die bayerische Landeshauptstadt reisen. Innsbruck wird zu einem wichtigen Knotenpunkt für Weiterreisen durch Österreich und in andere Richtungen Mitteleuropas.


Die Verbindung wird tagsüber verkehren und somit die Nachtzüge nicht ersetzen, sondern das bestehende Angebot ergänzen. Ihr Hauptvorteil ist die direkte Verbindung zwischen den Stadtzentren, ohne Umwege über Flughäfen und ohne Abhängigkeit von kurzen Umsteigezeiten. Die endgültigen Fahrplanfrequenzen und Abfahrtszeiten werden die Betreiber kurz vor der Inbetriebnahme bekannt geben.


Wir hatten bereits berichtet, dass zwischen Finnland und Schweden wieder Direktzüge verkehren.


Was ist über die Frecciarossa-1000-Züge bekannt?


Die neuen Strecken werden von den italienischen Elektrotriebzügen Frecciarossa 1000, auch bekannt als ETR 1000, bedient. In Italien werden sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h betrieben. Auf der internationalen Strecke hängt die Geschwindigkeit jedoch von den Eigenschaften der einzelnen Streckenabschnitte ab, sodass der Zug nicht während der gesamten Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit fahren wird.


Der Frecciarossa 1000 wurde für den Einsatz auf verschiedenen europäischen Schienennetzen entwickelt. Die internationalen Versionen müssen mehrere Stromversorgungs-, Signal- und Verkehrsleitsysteme unterstützen. Gerade die Kompatibilität mit den technischen Standards Deutschlands und Österreichs wird derzeit im Rahmen von Testfahrten geprüft.


Die Frecciarossa-Personenzüge in Italien sind mit Klimaanlagen, Steckdosen, WLAN, Gepäckablagen und Bereichen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet. Auf Inlandsstrecken bietet Trenitalia mehrere Serviceklassen an. Die Konfiguration der Wagen, das Leistungsangebot und die Klassen für die Fahrten nach München wurden jedoch noch nicht bestätigt.


Das Modell eignet sich dank der verteilten Traktion für lange internationale Strecken. Die Motoren sind unter mehreren Wagen untergebracht, was eine effizientere Nutzung des Fahrgastraums und ein schnelleres Beschleunigen ermöglicht.


Vor der Aufnahme des kommerziellen Betriebs müssen die Züge die erforderlichen Genehmigungen in Italien, Österreich und Deutschland erhalten. Daher werden bei den aktuellen Tests nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Bremsverhalten, der Betrieb bei unterschiedlichen Spannungen, das Zusammenspiel mit der Signalanlage sowie der sichere Verkehr auf grenzüberschreitenden Streckenabschnitten geprüft.


In einem früheren Artikel haben wir berichtet, dass in Deutschland der Alkoholkonsum an allen Bahnhöfen verboten wird.


Welche Strecken sollen 2028 in Betrieb genommen werden?


Die zweite Ausbaustufe des Netzes ist für Dezember 2028 geplant. Die Anzahl der Verbindungen zwischen Italien, Österreich und Deutschland soll auf zehn erhöht werden. Die Strecken über Mailand, Rom und München sollen im Süden bis nach Neapel und im Norden bis nach Berlin verlängert werden.


Wenn das Projekt gemäß dem aktuellen Plan umgesetzt wird, steht den Fahrgästen ein längerer Eisenbahnkorridor von Süditalien bis nach Norddeutschland zur Verfügung. Er wird Neapel, Rom, Florenz, Bologna, Verona, Innsbruck, München und Berlin miteinander verbinden. Die endgültigen Haltestellen für jede Verbindung wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.


Die FS Group nennt zudem Frankfurt und Krakau als Ziele, deren Nachfrage durch das neue Netz gestützt werden könnte. Das bedeutet jedoch nicht, dass Direktverbindungen mit dem „Frecciarossa“ in diese Städte bereits bestätigt sind. Derzeit ist von möglichen Anschlüssen oder einer weiteren Ausweitung der Strecken die Rede.


Der Ausbau des Verkehrsangebots wird auch nach 2028 fortgesetzt. Die Eröffnung des Brenner-Basistunnels wird für Ende 2032 erwartet. Die neue 55 Kilometer lange Eisenbahnstrecke unter den Alpen soll die Fahrzeit zwischen Italien und Deutschland um etwa eine weitere Stunde verkürzen.


Bis zur Fertigstellung des Tunnels wird der Frecciarossa auf der bestehenden Bergstrecke über den Brennerpass verkehren. Die ersten Fahrten werden daher das Problem der Umstiege lösen, doch das volle Potenzial des neuen internationalen Korridors wird erst nach der Modernisierung der Infrastruktur ausgeschöpft werden können.


Wir haben bereits berichtet, dass Eurostar ab Dezember 2026 London und Antwerpen mit Direktzügen verbinden wird.


Wann gibt es Fahrkarten und einen genauen Fahrplan?


Der Fahrkartenverkauf für die Strecken Rom–München und Mailand–München hat noch nicht begonnen. Die Betreiber haben zudem noch kein genaues Datum für die erste Fahrt, die Abfahrtszeit, die endgültige Anzahl der täglichen Züge und die Tarife bekannt gegeben.


Diese Informationen sollen nach Abschluss der technischen Tests und nach Erhalt der Betriebsgenehmigungen für den Frecciarossa 1000 in Deutschland und Österreich bekannt gegeben werden. Bis dahin sind die angekündigten Strecken und Fahrzeiten vorläufig.


Aktuelle Informationen finden Sie auf den offiziellen Websites:

- Trenitalia

- Deutsche Bahn

- ÖBB


Bei der Buchung sollten Sie nicht nur auf den Preis achten. Es ist wichtig, die Stornierungsbedingungen, die Möglichkeit einer Umbuchung, die Gepäckbestimmungen und die Art des Kombitickets zu prüfen. Im Falle einer Verspätung legen genau diese Vertragsbedingungen fest, wie der Fahrgast seine Reise fortsetzen oder eine Entschädigung erhalten kann.


Die Betreiber haben noch nicht mitgeteilt, ob auf den neuen Strecken alle italienischen Frecciarossa-Klassen und die inländischen Sonderangebote von Trenitalia gelten werden. Ebenfalls ist noch nicht bekannt, ob Sonderangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Inhaber von Bahnabonnements verfügbar sein werden.


Es ist noch zu früh, eine Reise für den Sommer 2027 allein auf der Grundlage dieser vorläufigen Ankündigung zu planen. Der Kauf von Unterkünften und anderen nicht stornierbaren Dienstleistungen sollte erst nach Veröffentlichung eines bestätigten Fahrplans erfolgen. Der Starttermin hängt von den Ergebnissen der Zertifizierung ab und kann daher noch angepasst werden.


Egal, wie gut Sie Ihre Reise geplant haben, auf Reisen gibt es immer Raum für unvorhergesehene Ereignisse. Unerwartete medizinische Kosten, Verspätungen oder Probleme mit dem Gepäck können Ihre Pläne und Ihr Budget durcheinanderbringen. Eine Reiseversicherung hilft Ihnen, in solchen Situationen unnötigen Stress zu vermeiden. Sie können eine Reiseversicherung für eine bestimmte Reise online auf Visit World abschließen – schnell und ohne unnötige Bürokratie!


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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Häufig

gestellte Fragen

Wann wird die Direktverbindung Rom–München in Betrieb genommen?

Der Beginn des regulären Betriebs ist für den Sommer 2027 geplant. Das genaue Datum hängt vom Abschluss der Testfahrten und der Zulassung der Züge in Deutschland und Österreich ab.

Wie lange dauert die Fahrt von Rom nach München?

Wo wird der Zug Rom–München halten?

Wird die Strecke Mailand–München direkt sein?

Handelt es sich um Tages- oder Nachtverbindungen?

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