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Fachkräftemangel in Europa im Jahr 2026: Die schwierigsten Stellen für Arbeitgeber zu besetzen

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Fachkräftemangel in Europa im Jahr 2026: Die schwierigsten Stellen für Arbeitgeber zu besetzen

Europäische Arbeitgeber sehen sich zunehmend mit einem Fachkräftemangel konfrontiert, insbesondere in den Bereichen Technologie und Ingenieurwesen. Erfahren Sie, in welchen europäischen Ländern der Mangel am größten ist, welche Berufe am schwersten zu ersetzen sind und welche Kompetenzen Unternehmen im Jahr 2026 am meisten schätzen werden

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Der europäische Arbeitsmarkt leidet unter einem akuten Mangel an qualifizierten Fachkräften. Wie Euronews berichtet, fällt es Unternehmen in vielen Ländern zunehmend schwer, Kandidaten mit den erforderlichen Qualifikationen zu finden, insbesondere angesichts der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Technologie.


Laut dem Bericht „Global Talent Shortage 2026“ des internationalen Personalberatungsunternehmens ManpowerGroup haben rund 70 % der Arbeitgeber weltweit Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung. Besonders schwer zu besetzende Stellen sind weiterhin im IT-Bereich, bei Künstlicher Intelligenz und in technischen Spezialgebieten.


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Warum verschärft sich der Fachkräftemangel in Europa?


Das Ungleichgewicht zwischen Fachkräftebedarf und -angebot hat sich nach der COVID-19-Pandemie deutlich verschärft. Während 2006 rund 40 % der Arbeitgeber Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung angaben, stieg dieser Wert bis 2026 auf 72 %.


Experten führen dies auf mehrere Faktoren zurück:


- Die rasante Entwicklung digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz;

- Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nach der Pandemie;

- Der Mangel an Fachkräften mit modernen technischen Kenntnissen.


Besonders akut ist das Problem in großen Unternehmen. Betriebe mit 1.000 oder mehr Beschäftigten haben am häufigsten Schwierigkeiten, Personal zu finden – der Personalmangel liegt dort bei 74 %.




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In welchen europäischen Ländern ist die Mitarbeitersuche am schwierigsten?


Die größten Probleme bei der Personalsuche weisen folgende europäische Länder auf:


- Slowakei – 87 % der Arbeitgeber berichten von einem Mangel an Bewerbern;

- Griechenland – 84 %;

- Deutschland – 83 %;

- Portugal – 82 %.


Zum Vergleich: In China (48 %), Polen (57 %), Finnland (60 %) und Tschechien (61 %) ist der Fachkräftemangel deutlich geringer.


Lesen Sie auch, in welchen Ländern es am einfachsten ist, ein Arbeitsvisum zu erhalten und im Ausland Karriere zu machen.


Die Branchen mit dem größten Fachkräftemangel in Europa


Die Studie zeigt, dass Arbeitgeber in folgenden Schlüsselbereichen die größten Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen:


- IT und digitale Technologien (75 %);

- Hotel- und Gaststättengewerbe (74 %);

- Gesundheitswesen (74 %);

- Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (73 %).


In diesen Branchen werden dringend neue Fachkräfte benötigt, doch der Arbeitsmarkt kann nicht genügend qualifizierte Kandidaten bereitstellen.


Welche Qualifikationen werden in den verschiedenen Ländern am meisten benötigt?


In den meisten europäischen Ländern, einschließlich Großbritannien, liegt der Schwerpunkt der Nachfrage auf Spezialisten für künstliche Intelligenz und Informationstechnologie.


Britische Unternehmen suchen beispielsweise Mitarbeiter, die:


- Erfahrung mit KI-Modellen haben (19 %);

- Anwendungen entwickeln können (17 %);

- Erfahrung mit IT-Systemen und Daten haben (17 %).


Eine ähnliche Situation herrscht in Frankreich, wo Fachkräfte in den Bereichen Künstliche Intelligenz, IT, Datenanalyse und Produktionsprozesse fehlen.


Gleichzeitig verlagert sich die Nachfrage in einigen Ländern auf andere Berufe. Zum Beispiel:


- Schweden, die Niederlande, Tschechien und die Slowakei suchen aktiv nach Ingenieuren;

- Belgien, Irland und Norwegen haben einen Mangel an Logistikfachkräften;

- Griechenland leidet unter einem akuten Mangel an HR-Spezialisten.


In diesem Artikel finden Sie 15 Berufe mit einem Einstiegsgehalt von 60.000 US-Dollar.


Welche Soft Skills schätzen Arbeitgeber?


Neben fachlichen Kompetenzen legen Unternehmen zunehmend Wert auf sogenannte Soft Skills. Besonders gefragt sind:


- Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft;

- Verantwortungsbewusstsein und Arbeitsethik;

- Anpassungsfähigkeit;

- Problemlösungskompetenz;

- Effektives Zeitmanagement.


Wie begegnen Unternehmen dem Fachkräftemangel?


Viele Arbeitgeber versuchen, dem Fachkräftemangel nicht durch externe Rekrutierung, sondern durch interne Ressourcen zu begegnen. Die gängigsten Strategien sind:


- Weiterbildung und Umschulung der Mitarbeiter (27 %);

- Flexible Arbeitszeiten (20 %);

- Gehaltserhöhungen (19 %);

- Erweiterte Kandidatensuche (18 %).


Lesen Sie hier, wo in Europa im Jahr 2026 die höchsten Gehälter gezahlt werden, welche EU-Länder die Gehaltsrangliste anführen und wie sich Durchschnitts- und Mindesteinkommen unterscheiden.


Unternehmen investieren daher verstärkt in die Weiterbildung ihrer eigenen Mitarbeiter, um dem Fachkräftemangel auf dem Markt entgegenzuwirken.


Angesichts des zunehmenden Personalmangels in Europa erwägen immer mehr Ausländer die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten. Vor Arbeitsbeginn benötigen die meisten Expats jedoch ein Arbeitsvisum und eine Arbeitserlaubnis. Die Beantragung der Dokumente kann kompliziert sein und erfordert eine sorgfältige Vorbereitung.


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Foto – Freepik.com




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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Häufig

gestellte Fragen

Warum herrscht in Europa Fachkräftemangel?

Die Hauptgründe sind die rasante technologische Entwicklung, die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nach der Pandemie und der Mangel an Fachkräften mit modernen digitalen Kompetenzen. Viele Unternehmen finden schlichtweg keine Mitarbeiter mit den erforderlichen Qualifikationen. Dies gilt insbesondere für die IT-Branche, das Ingenieurwesen und die Medizin.

Welche Berufe sind in Europa im Jahr 2026 am gefragtesten?

Wie begegnen Unternehmen dem Fachkräftemangel?

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